Grains Performative Forschung/ stages

Grains Kooperation 1: Mirl Redmann, Naiyun Yang, Luce deLire, Comrade Josephine, Samuel Ferstl
Bildende Kunst
Klasse Büttner
2021
„stages” (Grains Performative Forschung und Mediation)
„stages” (Grains Performative Forschung und Mediation)
„Pink Sickle” (Comrade Josephine, Luce de Lire)
„Pink Sickle” (Comrade Josephine, Luce de Lire)
„Auszug aus dem Koalitionsvertrag, 2021” (Mirl Redmann)
„Auszug aus dem Koalitionsvertrag, 2021” (Mirl Redmann)
„Blue Calls” Installationsansicht (Naiyun Yang, Samuel Ferstl)
„Blue Calls” Installationsansicht (Naiyun Yang, Samuel Ferstl)
„Blue Calls” Installationsansicht (Naiyun Yang, Samuel Ferstl)
„Blue Calls” Installationsansicht (Naiyun Yang, Samuel Ferstl)
Performer:innen: Leonie H, Julia B, Margaux S, Chantal B, Anissa O, Qianmei N, Anna B
Performer:innen: Leonie H, Julia B, Margaux S, Chantal B, Anissa O, Qianmei N, Anna B

Grains widmet sich Performance Research und Performativer Mediation. Hierbei initiiert Samuel Ferstl Kooperationen mit Künstler:innen, sowie Geistes- und Kulturwissenschafter:innen. Dies wird gestützt durch Ansätze der feministischen Pädagogik und Kritik, die aus Postmoderne und Poststrukturalismus hervorgegangen ist. In Zusammenarbeit mit Luce deLire, Comrade Josephine, Mirl Redmann und Naiyun Yang wird ein erstes Projekt unter dem Arbeitstitel “stages” während der Ausstellung in Kassel realisiert.

Luce deLire ist Philosophin, Comrade Josephine ist revolutionär. In ihrer gemeinsamen Arbeit transportieren sie die Besucherinnen in eine post-revolutionäre Zukunft, von der aus der Ausstellungsraum als Artefakt vorrevolutionärer Kunst rekonstruiert wird. Mittels eines Audioguides wird ein Blick zurück auf die Gegenwart ermöglicht - ein Blick auf die Gegenwart als die Vergangenheit einer Zukunft, in der Queerness und Begehren regieren, in der Identitäten nur noch als Durchlaufstationen existieren und in der Besitz völlig der Gastfreundschaft gewichen ist.

Mirl Redmann ist Kulturwissenschaftlerin und freie Kunstvermittlerin. Sie interessiert sich für Politiken und Ästhetiken des Gastgebens. Während der Ausstellung organisiert Redmann einen Workshop zum Nicht-Wissen als methodischen Zugang für die Vermittlung von Gruppenaustellungen. In dem halbtägigen Workshop entwickeln wir situative und gegenstandsbezogene Vermittlungsansätze zu den performativen Aspekten von Grains.

Naiyun Yang und Samuel Ferstl leben und arbeiten in Düsseldorf. Sie beschäftigen sich mit digitalen, sowie performativen Medien. Angelehnt an Performativität als Grundlage sozialer Kommunikation, werden Interventionen erarbeitet, die in subtile, sowie aufwendige Auftritte kulminieren. Dabei wird der Blick auf Wahrheitsbegriffe gerichtet und die Kontingenz dieser verhandelt.


Text: deLire, Comrade Josephine, Redmann, Yang, Ferstl